Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit unter Motor unterwegs waren und der Wind südlich vom Festland noch gegen uns dreht, wichen wir von unserem Alternativziel Ägina wieder ab und hielten ostwärts gen Cap Sunion, also an die Südspitze bei Athen.

Die Bedingungen waren zunächst ideal, wenn auch mit heftigem Schwell. Später wurde es ruhiger, bis wir fast stehen blieben. Wir wollten sogar bereits den Motor anwerfen, als uns ein kräftiger Wind davon abhielt. Danach waren die Bedingungen so herrlich, wenn teilweise heftig. Aber seht selbst:
Nun liegen wir fest vor Cap Sunion.

Die Einfahrtsbedingungen waren alles andere als einfach: der Wind schoss bis 31 kn (57 km/h) auf, bei drehender Richtung. Aber schlussendlich hat alles geklappt, nun liegen wir vor Anker und geniessen den Ausblick auf den Tempel:


Der heutige Tag hat uns herrliche 37 Seemeilen bescheert, und wir liegen seit 14:39 vor Anker: the early bird catches the worm…!!!
Übrigens 1 – @Iris: Happy Birthday, liebe Schwägerin, alles Gute, viel Glück und Xundheit im neuen Lebensjahr.
Übrigens 2: Pitch ist soeben auch eingetrudelt…. Wer zu spät kommt… 😛😝

Übrigens 3: mein Motto bewahrheitet sich: wenn ich das Meer seh, brauch ich kein See mehr!