Skipper auf der Brücke

Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, denn die Windprognosen für den Nachmittag sind deutlich schwächer vorhergesagt, als für den Morgen.

So sind wir, abgesehen vom Ankermanöver, doch verhältnismässiger früh losgefahren. Unterwegs haben wir bei leichter Fahrt das Frühstück eingenommen und später noch MOB-Manöver geübt.

Nun sind wir unter Segel unterwegs und wollen um Nisos Spetsai. Ein Traum! 😍😍😍

Die Windverhältnisse heute sind herausfordernd, aber (frei nach Angela): wir schaffen das!

Sicherungsleine in Winsch vertörnt

Erst der Reihe nach: der Weg ins Restaurant von gestern Abend war rasch gefunden und dauerte kaum 8 Min. Danach waren wir buchstäblich „über den Berg“, weil dieses auf der anderen Seite der Landzunge lag.

Das Essen war sehr gut und die Stimmung ausgelassen.

Zurück an Board begab sich unsere Crew auf das Boot unserer welschen Freunde, welche uns gestern Nachmittag frech überholten – sie sollten es nun mit einem Ankertrunk „bezahlen“…

Am Abend beschäftigt uns der Schwell in der Bucht noch etwas. Immer wieder kamen Wellen rein, welche das Boot zwischen Festmacher und Anker, teils heftig, hin und her tanzen lies. Ob dies eine ruhige Nacht wird?

Schlussendlich haben wir uns entschieden, die Yacht zwei Meter vom Pier weg zu versetzen, um weniger Risiko eines Schadens zu nehmen. Es war ein guter Entscheid.

Heute Morgen wollten wir früh weg, um noch günstige Winde zu nutzen. Daraus wurde zunächst nichts, weil ein Crewmitglied beim Versetzen des Bootes gestern Abend die Sicherheitsleine übersah und sich diese sogleich in der Ankerwinsch vertörnte. Also gings los: Ankerkette beidseitig gesichert, Kette aus der Winsch ausgefädelt, Leine entfernt, Kette wieder einfädeln, usw. – nach 20 Min gings dann endlich los.

Und dann dieser Blick!

Habt einen guten Tag!

Römisch-katholisch in Ermioni

Keine Angst: diese Bezeichnung hat keinen religiösen Hintergrund, sondern bezeichnet das nautische Festmachen der Yacht mit Buganker und zwei Heckleinen. So liegen wir nun nach kurzer Überfahrt von unserem Badehalt in der Marina von Ermioni.

Bugaussicht

Heute Abend geht es in die Taberne Kenoz, welche auf der anderen Seite am Meer liegt. Empfohlen von unserem lokalen Skipper…

Mit Wind zum Ziel

Bereits um 08:00 Uhr war das Frühstück angesetzt. Denn wir sollten spätestens um 09:30 Uhr auslaufen, weil das erste Schiff der Drei im „Päckchen“ um 10:00 Uhr los wollte.

Dies war aber ein gutes Omen, denn kaum waren wir ausgelaufen, frischte der Wind auf. Perfekt für einen genialen Segeltag!

Mit herrlichen 7-9 kn ging es zunächst nach Osten, um später abzudrehen in den Kanal von Hydra. Teilweise waren wir etwas in der Abdeckung vom Festland, jedoch kam der Wind immer wieder und frischte auf.

Nun liegen wir in einer schönen Bucht vor Anker. Badehalt und (späteres) Mittagessen stand auf dem Programm.

Bald geht es weiter zurück aufs Festland des Penepoles, wo wir die Nacht verbringen. Wo? Später in diesem Kino…

Unsere Strecke heute (bisher)

Fest in Poros

Was für ein Tag! Mit teilweise 16 kn Wind fuhren wir aus der Bucht von Ägina. Da der Wind direkt in unsere Richtung bliess entschlossen wir keinen Vorwindkurs zu fahren, sondern für einen sicheren Kurs mit Wind.

Gut 7 kn machten wir Fahrt, bis wir zur Halse ansetzten und wieder einen direkteren Kurs auf die Hafeneinfahrt von Poros gewählt haben. Herrlich!

Bei den Inseln von Vrsis Petrokaravo entschieden wir uns nach 25 sm unter Segel zum „Motoren“, nachdem uns unser Schwesterschiff bereits unter Motor überholt hat.

Nach rund 1 h unter Motor erreichten wir die Insel von Poros, wo wir längsseits an einem weiteren Schwesterschiff festgemacht haben.

Nun liegen wir fest in Poros und werden unser Nachtessen im Rest. Oasis einnehmen. Freue mich schon auf den Seafood… 🤤

Badehalt in der Bucht Agias Marina auf Ägina

Mit mässigem Wind (7-10 kn) segelten wir mit Kurs 210 Richtung Ägina, um dem Verkehrstrennungsgebiet für die Grossschifffahrt auszuweichen. Danach nahmen wir Kurs auf Westägina, um zu unserem Badehalt zu gelangen.

In der windigen Bucht haben wir den Anker fallen lassen und ein ausgiebiges Bad im Meer genossen.

Kurzerhand schwammen wir zu einem unserer Schwesterschiffen rüber, wo wir freundlich mit einem kleinen Apero empfangen wurden.

Das Schwesterschiff SY Pacific Gold mit Skipper Pitch

Weiter soll es heute noch nach Poros gehen, wo wir die Nacht verbringen werden.

Was bisher geschah

So hört es sich jeweils am Sonntag Morgen auf SRF3 bei Philip Maloney an. Passend dazu wähle ich heute Sonntag für diesen Eintrag den Titel.

Nach dem Ankertrunk gestern Abend ging es ins etwas entfernte Restaurant. Dort gab es leckere Vorspeisen und Fisch zum Hauptgang.

Internationale Kontakte konnte mir mit unseren Gästen knüpfen: zu Besuch kam die Commodorin sowie Ihr Sekretär der helenisch, ägäischen Flotte des IYFR.

Commodorin mit unserem Commodore

Und unsere letzten Crewmembers stossten auch noch direkt vom Flughafen kommend dazu. Spät abends ging es zurück aufs Boot, wo wir uns so spät Abends gleich zu Bett legten.

Heute früh gab es ein ausgiebiges Frühstück.

Die Crew ist bereits gut eingespielt, wollte ich eben schreiben, da fällt prompt die erste Tasse beim Abräumen auf den Boden und geht zu Bruch. Scherben bringen Glück, sagt man…

Bald schon wollen wir auslaufen und in See stechen. Es soll ein heisser Tag mit viel Wind geben…

Crew an Bord

So, nun sind wir an Bord und geniessen den ersten Ankertrunk (eigentlich liegt das Boot in den Mooringleinen).

Memories an den YCBB-Törn 2014?

Allerdings fehlen noch zwei Crewmitglieder, welche erst heute Abend landen werden und zum Nachtessen dazustossen werden.

Nach einem kleinen Imbiss offeriert durch die Chartergesellschaft bezog die Gesellschaft die vier Boote.

Anschliessend gings zum Lebensmitteleinkauf, während ich Peter das Schiff nochmals erklärte. So ist mein Co-Skipper nun auch vorbereitet.

Kalhmera

Guten Morgen, ja wörtlich ein wirklich guter Morgen!

Nach der Nacht gibg ich heute früh erst einmal ins nahegelegene Schoppingcenter, um die restlichen kleineren Einkäufe zu besorgen. Danach verspürte ich den Stalldrang: ab in den Hafen, vielleicht sollte ja meine gecharterte Yacht (SY Alexandra) schon bereit stehen? Also los!

Im Hafen (10 Min. Fussmarsch) fand ich den Empfangsbereich der Ionian Charter relativ rasch und wurde dort sehr freundlich begrüsst. Alles gut organisiert, der Eigner der Yacht war auch schon da.

Umgehend ging wir zur Yacht, welche tatsächlich schon bereit stand. Perfekt!

Etwas später fand bereits die Einweisung statt, alles war tadellos organisiert. Detailliert erklärte er mir die Yacht, zeigte mir alle Einrichtungen, all dies in sehr gutem Englisch. Nach rund einer Stunde waren wir durch (er hat sich wirklich Zeit genommen).

Hier noch einige Bilder der Yacht:

Ready for Sailing ⛵️ 😎