14 – Morgengruss

Wir haben eine sehr ruhige Nacht mitten in der Natur verbracht. Nicht einmal eine Mücke hat uns den Schlaf geraubt.

So sind wir schon bald gegen Osten aufgebrochen, um zur Kallenberggracht zu gelangen.

Plotter und Karte im Cockpit

Der Tag begrüsst uns mit lautstarkem Wind. Das Ablegemanöver gelingt auch zu Zweit wie am Schnürchen: kein Wunder: der Wind bläst uns seitwärts auf den See, es war also keine Kunst…

Unterwegs durch die Grachten…

Später überqueren wir das Teukenmeer und kommen am Parkplatz vorbei, wo wir am Freitag früh noch angehalten hatten…

Den richtigen Abzweiger zu finden ist nicht immer so einfach…

12 – Geruhsamer Nachmittag

Den Nachmittag haben wir mit Nichtstun genossen, sind etwas mit Jessy spazieren gegangen oder habe die Aussichten genossen.

Gegen Abend haben einige Schiffe die Anlegeplätze verlassen. Andere Schiffe kommen hinzu. Gerade eben hat ein Plattenbodenschiff mit etwa 10 jungen Teenies festgemacht. Kurz vor dem Anlegen hat der Kapitän befohlen, die Fender über Bord zu werfen. Leider war ein Fender nicht festgebunden… 😂🤣. Alle haben gelacht auf dem Schiff – wir auch!

Sogar für den erstem „Schwumm“ hat es gereicht:

Nun geniessen wir noch die tolle Abendstimmung….

11 – Was ist Marekrite?

Marekrite ist eine sehr ‚unique‘ Gruppe, welche Liegeplätze für Nautiker zur Verfügung stellt. Die meisten arbeiten ehrenamtlich, damit die Plätze nichts kosten! Chapeau!

„In Friesland finden Sie mitten in der Natur an besonderen Stellen über 3.500 Marrekrite-Anlegeplätze. Hier dürfen Sie während maximal drei Tagen kostenlos liegen bleiben, um die friesische Natur zu genießen.
De Marrekrite verwaltet diese freien Liegeplätze und hält sie instand, sorgt an sehr vielen Stellen für die Abfallbeseitigung, hält Bojen und Baken in den Freizeitgewässern instand und verwaltet auch weitere Freizeiteinrichtungen auf und neben dem friesischen Wasser und Land. De Marrekrite ist im Namen der Provinz Friesland und fast aller friesischen Gemeinden dafür zuständig.

Mehr Infos unter: Marekrite Friesland

10 – Fest im Nirgendwo

Unser Plan für heute lautete eigentlich, in Sloten fest zu machen. Doch irgendwie gefiel uns die Marina nicht, wei wir heute Abend auf dem Schiff essen wollten und die schönen Marekrite-Plätze waren alle besetzt.

Also entschieden wir uns vorerst weiter zu fahren. Aus der Karte sahen wir dann schon die nächsten Plätze – und den letzten haben wir uns schnappen können.

So liegen wir nun am Brandemar, einer traumhaften Gegend:

Der Kanal mit Schiffen im Hintergrund
Schöne Aussichten…

09 – in Woudsend unterwegs

Wir entscheiden uns für einen Platz im Zentrum. Doch leider schnappt uns jemand unseren erspähten Platz weg. Er war ja auch zuerst.

Gleich nach der Zugbrücke hat es noch haufenweise Anlegemöglichkeit und wir haben unser Schiff rasch am Pier vertaut.

Blick zur Zugbrücke

Nun gehen wir noch etwas ins Dörfchen, mal schauen, was es zu entdecken gibt…

Die Frieda Maria am Pier

Zum Beispiel die Mühlensäge, welche es seit über 300 Jahren gibt und noch heute funktioniert…

Mühlensägerei
Blick zurück auf Woudsend

08 – Die erste Ausfahrt

Heute früh gings nach dem Morgenessen gleich los. Bereits um 0915 legten wir ab. Und schon nach 20 Min stand die erste Brücke vor uns.

Die Frage war: schaffen wir das? Die Höhe sollte zwar ausreichen, aber die Ampel stand noch auf Rot…

Schiffsbrücke bei Sneek

Alles kein Problem! Augen 👀 zu und durch! Unterwegs noch ein Sandwich erhalten…. lecker!

So gehts weiter Richtung Süden, bis wir nach Woudsend abbiegen…

07 – Herrliche Nacht

Bereits früh (kein Wunder nach der ganzen Fahrt) haben wir uns in unsere Koje verschlagen. Glückselig sind wir in den Tiefschlaf gefallen, immer noch beeindruckt von unserem schwimmenden Untersatz…

Heute früh gab es erst mal ein Frühstück, die Croissants haben uns selber gebacken, nachdem wir die richtige Gashahnstellung auch gefunden haben…

Unsere Routenplanung haben wir komplett über Bord geworfen (natürlich nur im übertragenen Sinne 🙈). Stattdessen wollen wir eine stressfreie Woche geniessen.

Zunächst werden wir Richtung Süden halten und mit einem Halt in Woutsend nach Sloten fahren.

Die Temperatur für heute ist mit 29 C am höchsten, für ein Bad würds reichen. Schauen wir mal.

06 – Gebunkert und verstaut

Die Schiffsübernahme hat bestens geklappt. Wir haben sogar eine Fernbedienung für den Autopiloten an Bord; das ist wirklich neu!

Wir könnten also den Tag gemütlich auf Deck am Bug verbringen, während das Schiff unseren Befehlen folgt. Tja: schauen wir zuerst mal, ob das alles wirklich funktioniert…

Nach dem Einkauf gibt es nun erst einmal einen Apero. Arbeiten macht durstig… und ich habe viel gearbeitet die letzten 24h… 😉👍

🥂 Prost!